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Logopädische Förderung

In der Logopädie werden Schüler im Alter von 6 – 18 Jahren mit unterschiedlichen Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Redeflussstörungen behandelt. Auch Kinder mit Ess- und Schluckstörungen bekommen eine entsprechende Förderung, teilweise nach dem Konzept der orofacialen Regulationstherapie nach Dr. Castillo Morales. Die Behandlung erfolgt nach entsprechender Diagnostik und Verordnung des behandelnden Haus- oder Kinderarztes. Therapiegrundlage ist eine ausführliche logopädische Diagnostik, um den individuellen Stand der Sprachentwicklung zu ermitteln. Die Therapie wird auf der Grundlage einer ganzheitlichen Sichtweise und unter Berücksichtigung der emotionalen, geistigen und psychosozialen Situation des Kindes aufgebaut. Sie kann einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Zur Therapie gehört neben der Arbeit mit dem Kind ebenso die Beratung und Anleitung der Eltern und Bezugspersonen. 

Mögliche Therapieinhalte:

  • Förderung des Sprachverständnisse
  • Lautanbahnung bzw. Verbesserung der Laut- und Lautverbindungsbildung
  • Aufbau des aktiven Wortschatzes
  • Förderung der Satzbildung/Behandlung von Dysgrammatismus
  •  Verbesserung der Mund- und Zungenmotorik
  • Förderung der oralen Sensibilität und des Schluckens
  • Förderung der Hörwahrnehmung und –verarbeitung
  • Förderung der Sprechflüssigkeit bei Redeflussstörungen (Stottern, Poltern)
  • Evtl. Vermittlung alternativer Kommunikationsmöglichkeiten wie Gebärden oder Hilfsmittel zur unterstützten Kommunikation
  • Laut- und Schriftsprachliche Förderung bei Lese-Rechtschreibproblemen