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Zur Selbstständigkeit mit Handicap

Viele Besucher am Tag "Offenes Klassenzimmer"

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung (SFM) öffnete am Samstag, den 21.Februar bereits zum vierten Male ihre Türen. Eingeladen waren Eltern, Grundschullehrer, Erzieher, Therapeuten und Kinderärzte, die sich für Kinder mit Förderbedarf einsetzen und u.U. eine Schule suchen, die auf ein selbstständiges und selbstbestimmendes Leben vorbereitet.

Die SFM Landau ermöglichte den Gästen den Unterricht in den Bildungsgängen Grundschule, Berufsreife, Lernen und ganzheitliche Entwicklung zu besuchen und sich einen Eindruck zu verschaffen, welch vielfältige Möglichkeiten es gibt, den Unterrichtsstoff Schülern  mit Handicap mit modernen Medien zu vermitteln. Ebenfalls gab es die Möglichkeit, eine Vielzahl an Hilfsmitteln wie z.B. PCs mit Augensteuerung kennenzulernen und/oder modernste Unterrichtsmaterialien für Schüler mit Förderbedarf auszuprobieren. Für Fragen nahm sich das Fachpersonal der Schule gerne Zeit.

Am Tag „Offenes Klassenzimmer“ wurde den Besuchern deutlich, dass die SFM durchaus eine Alternative  zur Regelschule bieten kann. Aufgrund kleiner Klassengrößen und aufgrund  eines interdisziplinär arbeitenden Teams an Fachleuten (Förderschullehrer, Pädagogische Fachkräfte, Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten) kann auf die  individuelle Lernausgangslage eines jeden Schülers konsequent eingegangen werden. Zusätzlich wird den Schüler die Möglichkeit geboten, während des Schulalltages  Therapien wahrzunehmen. Dies bringt für das Elternhaus eine Entlastung mit sich, da  notwendige Therapien schulintern und unterrichtsbegleitend abgedeckt werden können.

Schulleiterin Stephanie Daut sieht ihre Schule als „Brückenschule“. „Wir stehen voll und ganz hinter der Inklusion und wollen unseren Schülern das Rüstzeug geben das Sie brauchen, um früher oder später eigenständig an einer Regelschule oder einem Arbeitsplatz zu bestehen.“ Aus diesem Grund steht die SFM Landau im ständigen  Austausch z.B. mit weiterführenden Schulen, Arbeitsagenturen und Werkstätten.


Abschließend kann gesagt werden, dass die Veranstaltung „Offenes Klassenzimmer“ viele erreichen konnte, die auf der Suche nach der optimalen Förderung für Kinder und Jugendliche mit einem besonderen Förderbedarf der motorischen Entwicklung sind.

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